19.05. | Kunstausstellung & Frei Improvisierte Musik

 
„Nacht der Museen“ in der Gallerie Saskia: Jakob Johannsen's Kunstausstellung mit Konzerten Frei Improvisierter Musik von Moritz Cartheuser am 19.05.2018 (um 18.30, 19.30, 20.30 Uhr)

Jakob Johannsen ist Künstler und Fotograf aus Deutschland und lebt in Helsinki. Er arbeitet mit Fotografie als erweiterter Begriff des Mediums und präsentiert in Galleria Saskia eine Auswahl seines vielseitigen Schaffens. Während der "Museoiden Yö" am 19.5. wird der Deutsch-Finnische Musiker Moritz Cartheuser drei Konzerte Frei Improvisierter Musik inmitten der Ausstellung geben: Um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr.

Galleria Saskia, Pirkankatu 6 / 33210 Tampere

"Museoiden yö" 19.05.2018 Galleria Saskiassa: Jakob Johannsenin taidenäyttely ja Moritz Cartheuserin  kolme vapaan improvisaation konserttia (klo 18.30, 19.30 ja 20.30)

Jakob Johannsen on Helsingissä asuva saksalainen taiteilija ja valokuvaaja. Hänen töissään valokuvaus ilmenee laajana käsitteenä ja Galleria Saskiassa on esillä valikoima Johannsenin monipuolisesta työstä. Museoiden yönä saksalais-suomalainen muusikko Mortiz Cartheuser esittää näyttelyn inspiroimana kolme konserttia klo 18.30, 19.30 ja 20.30.

Galleria Saskia, Pirkankatu 6 / 33210 Tampere

Kollaasi Jakob Johannsen ”omakuvan” yksityiskohdista ja Moritz Cartheuseri kuvasta kitarroineen, valokuvaaja: Richard Beresford Harris.

Valokuva: kollaasi Jakob Johannsen ”omakuvan” yksityiskohdista ja Moritz Cartheuseri kuvasta kitarroineen, valokuvaaja: Richard Beresford Harris. - Fotocollage mit Detail von "Selbstportrait" von Jakob Johannsen und Moritz Cartheuser mit Gitarre, fotografiert von Richard Beresford Harris.


 

 

27.4. 21.00 | Filmvorführung mit Experimental-Rap-Musikbegleitung: „Der Golem, wie er in die Welt kam“

Freitag 27.4. um 21.00 Uhr
Ylioppilasteatteri, Itsenäisyydenkatu 12-14

Filmvorführung mit Experimental-Rap-Musikbegleitung: „Der Golem, wie er in die Welt kam“ (1920)

In diesem Jahr zeigt das Stummfilmfestival Loud silent (27.-29.4.) mit Unterstützung des Deutschen Kulturzentrums den Filmklassiker „Der Golem, wie er in die Welt kam“, einen Klassiker des fantastischen Films von 1920 in der Regie von Paul Wegener. Wie üblich werden die Filmvorführungen von Live-Musik begleitet.

Paul Wegener (1874-1948), gebürtig aus Westpreußen, kam als Schauspieler über Theater-Engagements in Leipzig, Aachen, Hamburg und viele andere Stationen schließlich nach Berlin, wo er nicht nur auf der Bühne erfolgreich war, sondern sich vor allem zu einem Pionier der jungen Filmkunst entwickelte. In vielen Filmen agierte Wegener als Darsteller vor der Kamera sowie als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor dahinter. In die Filmgeschichte eingegangen sind nicht zuletzt seine fantastischen Filme – Stummfilme in Schwarzweiß, die abendfüllendes Format erreichen – von expressionistischer Kraft. Auch nach dem Aufkommen des Tonfilms blieb Wegener ein einflussreicher Kunst- und Theaterschaffender. Während der NS-Zeit war er ein mutiger Gegner des Regimes, was ihm nach dem Krieg in der Sowjetischen Besatzungszone die Freiheit bescherte, weiterhin im Kunstbetrieb tätig sein zu können.

In „Der Golem, wie er in die Welt kam“ von 1920 greift Wegener zum wiederholten Male den jüdischen Mythos vom unheilvollen Golem auf, einem künstlichen Wesen aus Lehm von übermenschlicher Kraft. Die Geschichte spielt im ausgehenden Mittelalter im Judenviertel von Prag.

Der Film dauert knapp 90 Minuten. Wegener führte für „Der Golem, wie er in die Welt kam“ Regie und spielte die Titelrolle.
Original-Schrifttafeln deutsch, englisch untertitelt.

Der Film wird musikalisch begleitet durch Experimental-Rap der finnischen Künstler Draama-Helmi & Chhrlie.

https://loudsilents.com

helmikatrigolem

 

17.4. & 24.4. 18.00 | Studentenvorlesungen: RAMMSTEIN ”Reise, Reise: Dalai Lama” & ”Rosenrot”

Dienstag 17.4. und Dienstag 24.4.
jeweils ab 18.00 Uhr
Universität Tampere, Gebäude Pinni B, Hörsaal B 1096

Vorlesungen für Schüler, Studenten und andere Interessierte

RAMMSTEIN
17.4.: „Reise, Reise: Dalai Lama“
24.4.: „Rosenrot“

Die erfolgreichste deutsche Musikgruppe der letzten Jahre. Millionenfach verkaufte Tonträger auf allen Kontinenten. Mit Fans von Feuerland bis Finnland. Rammstein: harte Rockmusik mit brachialem Gesang. Songs mit provokantem Inhalt, sarkastisch, bissig-böse. Ein Deutsch mit dem rollenden r der Nazi-Zeit. Aufsehenerregende Musikvideos. Bombastische Bühnen-Shows. Ein Spiel mit dem Feuer. Rammstein:
Das sind aber auch Liedtexte mit interessanten intertextuellen Bezügen. Mit Zitaten von Gottvater Goethe und Fingerzeige auf Bestseller-Autor Süskind. Videos mit Entlehnungen und Querverweisen auf Märchen der Brüder Grimm oder auf Klassiker des Horrorfilms.

In zwei Vorlesungen – von Studenten für Studenten – werden mehrere Songs von Rammstein vorgestellt und analysiert. Die Vorlesungen richten sich an Studenten der Uni ebenso wie an Deutsch-Schüler der gymnasialen Oberstufe oder jüngerer Jahrgänge sowie an alle Rock-Freunde und Musik-Interessierte.

Beim Besuch ganzer Schulklassen oder Kursverbände wäre eine kurze Voranmeldung wünschenswert. Weitere Informationen beim Kursleiter:
Dieter.Hermann.Schmitz (at) staff.uta.fi
Hartherzig willkommen!

In Zusammenarbeit:
Studienprogramm Deutsche Sprache, Kultur und Translation der Universität Tampere & Finnischer Deutschlehrerband

 

13.4. 17.00 | Experimentelles Musiktheater ENSEMBLE GARAGE

Freitag 13.4. um 17.00 Uhr
Tullikamarin Pakkahuone, Tullikamarinaukio 2

Experimentelles Musiktheater
ENSEMBLE GARAGE

Das zehnköpfige und sieben Nationen verbindende Ensemble Garage, gegründet 2009 durch Brigitta Muntendorf und Rodrigo L. Klingenfuss,  richtet seinen Fokus auf die Werke junger Komponisten/innen und auf die gemeinsame Probenarbeit. Das Ensemble sucht Antworten auf die Fragen danach, welche künstlerischen Intentionen unsere Zeit prägen, mit welchen Mitteln und Methoden heute kompositorisch Ausdrucksfelder geschaffen werden und wie dabei mit vorhandenen Diskursen und Diskrepanzen zwischen einer klassischen Musikausbildung einerseits und den Anforderungen an einen heutigen Performer in Realität und Virtualität andererseits umgegangen wird. Die Einbeziehung transmedialer Werke und musiktheatralischer Elemente sind dabei nicht wegzudenkende Bestandteile.

Das Ensemble blickt zurück auf zahlreiche Auftritte im In- und Ausland. Seit 2013 veranstaltet es mit der Reihe Frau Musica (nova) transmediale Konzerte zwischen Clubkultur, experimentellen Musiktheater, Performance und elektronischen Erweiterungen und der künstlerischen Leitung von Brigitta Muntendorf. 2017 präsentierte das Ensemble die Uraufführung ihrer erfolgreichen Social Media Opera iScreen, YouScream! (Regie Michael Höppner, Bühne/Konzeption Vincent Mesnaritsch) beim Eclat Festival Stuttgart und gastierte mit der Produktion beim Spor Festival in Aarhus und beim BASF Festival in Ludwigshafen. CD-Produktionen in der Reihe Edition Zeitgenössische Musik mit Jagoda Szmytka und Steffen Krebber, sowie mit Brigitta Muntendorf im Rahmen der Vergabe des Förderpreises der Ernst von Siemens Musikstiftung bestätigen die hohe künstlerisch Qualität des Ensembles.

Ensemble Garage spielt bei der Tampere Biennale (11.-15.4.2018) sowie am 16.4. im Rahmen des Korvat auki –Festivals in Helsinki (s. http://korvatauki.net/#konsertit)

s. auch https://tamperemusicfestivals.fi/biennale/ohjelma/pe/ensemble-garage/

Mit Unterstützung des Deutschen Kulturzentrums.

 

8.3. 16.00 Uhr | Ausstellung und Filmvorführung

Ausstellung und Filmvorführung der Dokumentation

Die Österreichische Botschaft Helsinki
das Sprachenzentrum und das Studienprogramm Deutsche Sprache, Kultur und Translation der Universität Tampere
sowie das Deutsche Kulturzentrum Tampere

laden Sie herzlich ein zur

Eröffnung der Ausstellung „Calliope Austria –
Frauen in Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft“

am Donnerstag, 8. März 2018 (Int. Frauentag) um 16.00 Uhr

Hauptgebäude der Universität Tampere,
Aula vor dem Festsaal, 1. Obergeschoss

Die englischsprachige Ausstellung zeigt bedeutsame Frauengestalten in der österreichischen Geschichte, deutschsprachige Texte stehen zur Verfügung.

Programm:

16:00 Eröffnung der Ausstellung durch den Österreichischen Botschafter Maximilian Hennig
16:30 Dokumentarfilm „Ella Lingens – Die Macht der Entscheidung“
(Hörsaal A 3, Hauptgebäude der Universität)

Im Anschluss an den Film lädt der Österreichische Botschafter zu einem Umtrunk.

Antwort erbeten bis 2. März an: helsinki-ob@bmeia.gv.at

 

„Ella Lingens – Die Macht der Entscheidung“

Ein Film von Mena Scheuba-Tempfer, Buch und Regie.
Österreich 2015, 47 Min.
In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.

Zum Film:

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an Nazi-Deutschland und dem Einmarsch der Truppen entscheidet sich die Juristin und Ärztin Ella Lingens (1908-2002) bewusst, in Wien zu bleiben. Zusammen mit ihrem Mann Kurt Lingens versteckt sie unter anderem 1938 in der Reichspogromnacht 10 Juden in ihrer Wohnung. Ein Jahr später lernen sie den Juden Baron Karl von Motesiczky kennen, einen aktiven Nazi-Gegner. Gemeinsam versuchen sie, jüdischen Menschen zur Emigration zu verhelfen. Ihre mutigen Taten enden, als sie von einem Spitzel der Gestapo verraten werden. Ella wird ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Nur knapp entrinnt sie dem Tod.

Nach der Befreiung aus dem KZ fällt es Ella Lingens schwer, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Ihr Mann Kurt hatte sie für tot gehalten und in der Zeit ihrer Gefangenschaft eine neue Beziehung begonnen. Sie beginnt, ihre Erinnerungen aufzuschreiben und verarbeitet in ihren Publikationen die Gräueltaten und Verbrechen der Nationalsozialisten.
1980 wird Ella Lingens von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem der Ehrentitel als „Gerechte unter den Völkern“ verliehen.

Text: www.inspirisfilm.tv/project/ella-lingens [gekürzt]

Szenenfoto: Helena Scheuba als Ella Lingens © Inspiris Film

 

14.2. klo 18.00 | Sotalapsen selviytymistarina

”Sotalapsen selviytymistarina evakkotaipaleesta ja sopeutumisesta elämään”

Keskiviikko 14.2. klo 18.00
Deutsches Kulturzentrum, Suvantokatu 13

Suomenkielinen esitelmä

Pertti Hartikainen, Rovaniemi

”Sotalapsen selviytymistarina evakkotaipaleesta ja sopeutumisesta elämään”

Esiintyjästä ja hänen teemastaan:
”Ei ole helpoimpia ajankohtia syntyä vieraalla maalla ja sopeutua evakkoleirin elämään. Kotikyläni oli sota tuhonnut ja ihmiset yrittivät päästä elämisen alkuun tuhotussa maakunnassa. Elin ensimmäisen vuoden Ruotsissa, jonne äitini Saara oli tullut sotaa pakoon. Tulin jo varhain huomaamaan, että minuun oli painettu leima synty-perästäni, olinhan saksalaisen äpärä. Tämä leima seurasi minua nuoruuden ja ulottuipa se työelämääni asti. Vaati kovia ponnisteluja, että sai painettua kaikki huomautukset ja panettelut syrjään. Elämä kuitenkin kuljetti eteenpäin. Tuli positiivisia asioita esille ja tänä päivänä on aivan uusi tilanne.
Saksalaisuus on tänä päivänä voimavara.”

Pertti Hartikainen on Saksalaisten sotilaiden lapset (SSL) ry:n puheenjohtaja
ks. www.saksalaistensotilaidenlapset.com

Järjestäjä: Tampereen suomalais-saksalainen yhdistys ry Saksalaisen kulttuurikeskuksen tuella

 

16.11.2017 18.00 | Kabarett „Integration à la IKEA“ Muhsin Omurca

Donnerstag 16.11. 18.00 Uhr
im Pinni-Gebäude der Universität Tampere, Saal B 1096

Alle kommen nach Europa: die Syrer und die getürkten Syrer. Ja, selbst die Vietnamesen und Kongolesen wollen auf einmal Syrer sein. Die Integrations-Industrie ist auf kaltem Fuß erwischt und total gelähmt worden; sie stöhnt nur noch „Was tun? Wie weiter? Müssen wir den Film mitten drin stoppen und wieder von vorne anfangen oder was?“ Nein, nicht doch! Wozu sind die Türken da? Immerhin haben sie 40 Jahre Integrations-Experimente auf dem Buckel, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die Erfahrungen der Türken – der ewigen Integrationsfahrschüler – sind Gold wert. Jetzt kann die europäische Gesellschaft auf sie zählen. Denn Integration ist unser aller Döner. Endlich sind die unterschätzten und verkannten türkischen Eigenschaften wie Pragmatismus und Erfindergeist am Zug und werden ihre Renaissance erleben. Muhsin, der Vater des Migrantenkabaretts in Deutschland und noch nicht anerkannter Integrationsexperte, kennt seine Landsleute und die Deutschen wie kaum ein anderer und schlägt u.a. vor: „INTEGRATION a la IKEA“...

Kabarett - wie üblich mit selbstgezeichneten Cartoons.

Finnisch-Deutscher Verein Tampere in Zusammenarbeit mit dem Studienprogramm Deutsche Sprache, Kultur und Translation.

Foto und „Integrations-Cartoons“ mit freundlicher Genehmigung des Künstlers.

Muhsin Omurca

Muhsin Omurca

 

30.11.2017 um 18 | Max Annas (D), Christian David (A) und Michael Theurillat (CH) lesen aus ihren Werken

Krimi-Abend

Donnerstag 30.11. um 18 Uhr im Deutschen Kulturzentrum, Suvantokatu 13

Max Annas (geb. 1963 in Köln) hat an einem Forschungsprojekt zu südafrikanischem Jazz an der University of Fort Hare in East London, Südafrika, gearbeitet und ist vor gut zwei Jahren nach Berlin zurückgekehrt. In einem früheren Leben war er Journalist. Für seine bisher drei Romane (zuletzt erschien Illegal, 2017) wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2017 mit dem Deutschen Krimipreis.

Christian David (geb. in Wien) promovierte nach dem Studium in Mailand und Wien über Klaus Kinski (2006 erschien Kinski. Die Biographie). Er arbeitete für Film, Fernsehen und Theater sowie als Journalist. Als Krimiautor debütierte er 2013 mit dem Roman Mädchenauge. Sonnenbraut (2015) ist der zweite Teil seiner Krimiserie rund um Major Belonoz und Lily Horn.

Michael Theurillat (geb. 1961 in Basel) studierte Wirtschaftswissenschaften, Kunstgeschichte und Geschichte und arbeitete jahrelang erfolgreich im Bankgeschäft. Er begann mit dem Schreiben von Romanen in seinem 42. Lebensjahr. Heute zählen seine Romane um Kommissar Eschenbach zu den beliebtesten Krimiserien der Schweiz. Rütlischwur (2012) wurde mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bibliothek und der Österreichischen Botschaft in Helsinki

Max Annas, foto Michelle Smith

Max Annas, foto Michelle Smith

Christian David, Foto: (c) Deuticke Verlag / www.corn.at

Christian David, Foto: (c) Deuticke Verlag / www.corn.at

Michael Theurillat, Foto: (c) Christian Lichtenberg

Michael Theurillat, Foto: (c) Christian Lichtenberg